Archiv 2017

Hier können Sie unsere Leseempfehlungen, die wir im Jahr 2017 mit Ihnen geteilt haben, nachlesen.

Leseempfehlungen für Dezember

  • „Der Kapitalismus schmeißt Geld nach ganz oben“  

    Im Interview mit der ZEIT spricht die Bosch-Erbin Ise Bosch über die aktuellen gesellschaftlichen und politischen Veränderungen in Deutschland und die Frage, welche Verantwortung die Reichen im Land übernehmen müssen und wie viel sie von ihrem Vermögen an die Gesellschaft geben sollten. Frau Bosch, die sich selbst als Spendenaktivistin bezeichnet, nutzt ihr Erbe bereits seit vielen Jahren, um sich aktiv für Minoritäten zu engagieren und soziale Ungleichheit im Land abzubauen.  

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  • ‘Data philanthropy’ – der Weg zu einem besseren Klimaschutz? [Englisch]

    Während der UN Klimakonferenz in Bonn haben sich die Verantwortlichen aus der Privatwirtschaft und dem Dritten Sektor gemeinsam mit den UN-Vertretern dafür ausgesprochen, ‚data philanthropy‘ als Mittel zu einem effizienteren und innovativeren Klimaschutz, zu fördern. In kleineren Sitzungen wurden konkrete Möglichkeiten ausgearbeitet, um daten-getriebene Innovationen zu skalieren. Diese sollten idealerweise dazu führen, Frühwarnsystem zu verbessern und langfristig bei der Umsetzung der Climate Action Ziele in der Agenda 2030 zu unterstützen. 

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  • Über die Notwendigkeit einer digitalen Ethik

    Tobias Loitsch unterstützt als Leiter des Neu-Instituts für Technologie in Wirtschaft und Gesellschaft, den Aufbau digitaler Geschäftsmodelle und Prozesse. Als Digital Experte beschäftigt er sich unter anderem mit den Auswirkungen von Technologien auf die Gesellschaft. Im Interview erklärt er die zentrale Rolle der künstlichen Intelligenz für die Wirtschaft und warum Fähigkeiten wie Empathie und Mitgefühl zunehmend wichtiger werden. Außerdem geht er auf die ethischen Anforderungen an digital-basierte Kommunikation ein und warum es dafür eine eigene Digitale Ethik braucht.

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  • Was ist Wirkung?

    Die Benckiser Stiftung Zukunft setzt sich in diesem Blogbeitrag mit einer Deutung von „Wirkung“ innerhalb des sozialen Sektors auseinander. Demnach wird der Begriff und das Konzeptseit der Wirkungsmessung noch immer nicht ausreichend differenziert.  Daher wird vorgeschlagen, sich grundlegend an dem theoretischen Modell von Jan Veerman und Tom van Yperen zu orientieren. Daran anknüpfend erörtert der Beitrag einen sinnvollen Anwendungsbereich des Modells und unterscheidet in diesem Zusammenhang „Wirkungsmessung“ und „Wirkungsorientiert“.

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Leseempfehlungen für November

  • Generation Impact – How Next Gen Donors Are Revolutionizing Giving [Englisch, Buch]

    In ihrem Buch, Generation Impact, legen Sharna Goldseker und Michael Moody die Motive und Herangehensweise der zukünftigen, strategischen Philanthropen, der sogenannten „next-generation donor (Gen Xers)“, offen. Durch die Analyse gesammelter Daten in Verbindung mit anschaulichen persönlichen Geschichten, kommen sie zu dem Schluss, dass die Gen Xers ihr Geben, wie auch ihre persönlichen Werte, vor allem an dem Prinzip ‚Wirkung‘ messen. Auch wenn das Buch sich primär auf amerikanische Geldgeber fokussiert, sind ein Großteil der im Buch beschriebenen Trends auch in Europa zu beobachten.  

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  • Ernährungsarmut und Gesundheit sind unmittelbar miteinander verbunden

    Martin Caraher, Professor für Lebensmittel und Gesundheitspolitik an der University of London, forscht unter anderem an der Frage, wie Regierungen und Firmen sich in diesem Bereich engagieren. Im Interview mit Euractiv erklärt er den Zusammenhang zwischen Lebensmittelauswahl und Einkommen. Neben fehlendem Wissen und Fähigkeiten, gehören geringe Einkommen und Beschäftigungsbedingungen zu den entscheidenden Faktoren für Lebensmittelarmut.  Als Lösungsweg fordert Caraher die Zusammenarbeit mit lokalen Restaurants und Cafés, beispielsweise in Form von Essensgutscheinen. Leitbild hierfür ist das EU-Lebensmittelprogramm FOOD.

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  • Die Folgen von Energiearmut  

    2015 wurde mehr als 330 000 Haushalten in Deutschland der Strom abgedreht, weil sie ihre Stromrechnung nicht begleichen konnten. Einen Weg aus der Energie-Armut bietet seit Anfang 2013 das Projekt „NRW bekämpft Energiearmut“. Ziel des Projekts ist es, Menschen, die bereits eine Stromsperre haben, oder von einer bedroht sind, langfristig zu helfen. Um das zu erreichen, arbeiten die NRW-Verbraucherzentrale und das NRW-Verbraucherschutzministerium zusammen. Bei 81 Prozent der Hilfesuchenden konnte eine angekündigte Sperre abgewendet werden und bei 44 Prozent, die bereits gesperrt waren, gelang es, die Sperre wieder aufzuheben. Die knapp 1000 Budget- und Rechtsberatungen sind ein Schritt in die richtige Richtung, wenn auch nur ein Kleiner.

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  • Kinderarmut ist in Deutschland weiterhin ein großes Problem

    Mehr als jedes fünfte Kind in Deutschland lebt laut einer Studie der Bertelsmann-Stiftung länger als fünf Jahre in armen Verhältnissen. Die Erfahrung von Armut, das heißt in einem Haushalt zu leben, der weniger als 60 Prozent des durchschnittlichen Haushaltsnettoeinkommens erreicht oder vom Staat eine Grundsicherung erhält, ist zusätzlich für 10 Prozent der Kinder zumindest ein zwischenzeitliches Phänomen. Die Studie konstatiert, dass Armut vor allen Dingen für die Kinder ein Verzicht von gesellschaftlicher Teilhabe bedeutet. Das Ergebnis: Obwohl die Grundversorgung gewährleistet wird, werden Betroffene vom gesellschaftlichen Leben langfristig abgekoppelt.

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Leseempfehlungen für Oktober

  • Wie inklusiv ist Wachstum in Deutschland – Eine Analyse

    Im Rahmen des Diskurses „inklusives Wachstum“ präsentiert die Bertelsmann Stiftung eine komplementäre Studie, die sich auf die Entwicklung von Aspekten der sozialen Teilhabe in den Bundesländern innerhalb der letzten Dekade fokussiert. Dazu werden unter anderem Themenfelder wie Arbeitsmarkt, Armutsvermeidung und Bildung berücksichtigt, die durch 21 Indikatoren verschiedene Dimensionen der sozialen und generationalen Gerechtigkeit abbilden. Allgemein stellt die Studie fest, hat sich die soziale und generationale Teilhabe in Deutschland zwischen 2006 und 2010 besonders in den Bereichen Arbeitsmarkt, Bildung und Generationengerechtigkeit verbessert.

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  • Der Schlüssel zu erfolgreichen Kooperationen  (Englisch)

    Die Entwicklung von Nils Bohlins im Jahr 1959 patentieren Dreipunkt-Sicherheitsgurtes steht sinnbildlich für eine effiziente soziale Innovation, die aus einer erfolgreichen Kooperation zwischen dem öffentlichen, privaten und sozialen Sektor entstanden ist. Deutlich wird dies anhand des Rückgangs von fünf Verkehrstoten pro Meile im Jahr 1959, auf durchschnittlich einen Verkehrstoten pro Meile in den USA heutzutage. Der Artikel geht über diese anekdotischen Evidenzen hinaus, indem er sich speziell auf die Schwierigkeiten bei der Skalierung von sozialen Innovationen fokussiert, die aus sektorenübergreifenden Kooperationen entstehen.

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  • Mode am Scheideweg

    Laut der aktuellen Studie von Greenpeace „Fashion at the cross roads“ könnte es bei dem derzeitigen Wachstum der Textilindustrie bis 2030 zu einer Verdopplung beim Verbrauch von Polyester kommen. Um die daraus resultierenden negativen Konsequenzen für die Umwelt zu mildern, wird in der Studie eine neue strategische Ausrichtung der großen Modehäuser gefordert. Ansätze wie „fair fashion“ seien nur periphere Bemühungen und müssten um Aspekte wie Langlebigkeit der Mode erweitert werden. Erst dann kommt es zu einer nachhaltigen Reduzierung der Umweltbelastung. Die Studie versucht über ein Benchmark die größten Probleme der Modebranche offenzulegen, auf dessen Basis pragmatische Lösungsansätze formuliert werden.

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  • Zwischenfazit zum Erreichen der SDGs

    Der aktuelle Report über die SDGs lässt optimistisch in die Zukunft blicken. Die Autoren kommen unter anderem wegen des Rückgangs der Menschen, die unter der absoluten Armutsgrenze leben, einer weltweit abnehmenden Arbeitslosigkeit sowie des erhöhten Bildungszugangs für Kinder und insbesondere Mädchen zu dem Ergebnis, dass der soziale Fortschritt stetig vorangeschritten ist. Doch der Fortschritt gibt keinen Anlass zum Ausruhen. Allen voran die ökologische Nachhaltigkeit hat trotz effizienterer Technologien eine negative Bilanz. Der Artikel beleuchtet die wichtigsten Aspekte des Reports und appelliert letztlich an die Initiativkraft jedes Individuums, um die Erfüllung der SDGs weiter voranzutreiben. 

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Leseempfehlungen für September

  • Grantmaking Pyramid als Lösungsansatz für Finanzierungsprobleme des dritten Sektors (Engl.)

    Obwohl das nordamerikanische Unternehmen Communities in Schools (CIS), dass sich zum Ziel setzt benachteiligte Kinder während der Schulzeit zu fördern, als eine der effektivsten Organisationen gilt und dementsprechend mit privaten und öffentlichen Mittel ausgestattet wurde, schreibt es seit Jahren rote Zahlen. Recherchen der Bridgespan Group in Kooperation mit der Ford Foundation attestieren dem dritten Sektor über CIS hinaus eine Vernachlässigung der finanziellen Gesundheit. Als Lösungsansatz wurde die Grantmaking Pyramid formuliert, die Finanzierer und Non-Profits gleichermaßen zum Umdenken anregen soll.

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  • Inklusives Wachstum für Deutschland: Wohlstand für alle?

    Im Zuge der wachsenden Einkommens- und Vermögensungleichheit wird im öffentlichen Diskurs immer häufiger die Funktionalität der sozialen Marktwirtschaft angezweifelt, Wohlstandszuwächse mit sozialer Teilhabe zu kombinieren. Die Studie „Wohlstand für alle“ nimmt sich der Frage an wie inklusiv die Soziale Marktwirtschaft speziell in der langfristigen Perspektive ist. Faktoren wie Reallohnentwicklung der unteren Einkommensklasse, Veränderung der Mittelschicht und Ausbau der Beschäftigungsmöglichkeiten im unteren Einkommenssektor zeigen, dass diese Frage in Zukunft an Bedeutung zunehmen wird.

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  • Grundüberlegungen zur Integration in Kanada und Deutschland

    Michael Alberg-Seberich zieht nach seinem Mercator Fellowship das Fazit, dass insbesondere zwei Gründe für eine erfolgreiche Integration für Kanada ausschlaggebend sind: Erstens haben Maßnahmen zur Integration neuer Bürger dort stets einen entsprechenden gesetzlichen Rahmen und zweitens ist Integration auch im kanadischen Schulsystem ein erklärtes Ziel. In seinem Artikel erläutert Alberg-Seberich, inwiefern diese Lehren auch für Deutschland von Nützen sein können.

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  • CSR rückt weiter in den Fokus von mittelständischen Unternehmen

    Eine Studie der Technischen Universität Dortmund in Zusammenarbeit mit der Beratungsgesellschaft Baker Tilly fokussiert sich auf mittelständische Unternehmen, die sich mit der Umsetzung der entsprechenden Konzepte in eine Nachhaltigkeitsstrategie schwertun. 23 Prozent der befragten Unternehmen gaben an, CSR-Maßnahmen gar nicht in die strategische Planung einzubinden und nur 28 Prozent stellen ein jährliches Budget für CSR-Maßnahmen bereit. Gleichzeitigt steigt langfristig der Druck auf mittelständische Unternehmen seitens der kritischen Öffentlichkeit, aber auch der großen Unternehmen als Abnehmer, Informationen zu ihren Nachhaltigkeitsbestrebungen zur Verfügung zu stellen.

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Leseempfehlungen für August

  • Atlas Learning Project: Ressourcen für philanthropische Advocacy (Englisch)

    In über zwei Jahren hat das Atlas Learning Project Inhalte aus Advocacy und politischem Wandel zusammengetragen. Das Resultat ist eine aufschlussreiche Ressourcensammlung, die die Notwendigkeit aggressiver und anpassungsfähiger Advocacy in der Philanthropie verdeutlicht. Die Forschungsergebnisse zeigen die große Bandbreite effektiver Advocacy-Ansätze und ermutigen Stiftungen und Geldgeber, ihre Rolle im Advocacy-Ökosystem besser zu verstehen und anzunehmen. Der Überblick bietet auch Zusammenfassungen der wichtigsten Themenbereiche, die durch das Forschungsprojekt abgedeckt werden, wie z.B. rechtliche Advocacy oder Kollaborationen.

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  • Aufforstung durch Drohnen zehn Mal schneller als per Hand

    Jedes Jahr verliert der Planet 15 Milliarden Bäume, der Zuwachs beschränkt sich aber auf nur 9 Milliarden neue Bäume. Das macht einen Nettoverlust von 6 Milliarden Bäumen pro Jahr. Das US-Unternehmen Bio-Carbon Engineering will den Nettoverlust bekämpfen, indem es jährlich eine Milliarde Bäume pflanzt – mit Drohnen und Algorithmen. Zunächst wird ein Gebiet per Satellit ausgewählt, dann sammeln die Drohnen Daten, anhand derer die Aussaat mittels abgeworfener Samenkapseln optimiert wird. Schwer zugängliche Gebiete lassen sich so leicht bewalden. Auch ist das System im Vergleich zu herkömmlicher Aufforstung per Hand deutlich günstiger und schneller.

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  • tbd* hat die Finalisten der “Social Innovators To Watch Deutschland 2017“ ausgewählt

    Gesucht waren kreative Lösungen, die die Herausforderungen unserer Zeit adressieren. Aus den zahlreichen Nominierungen wurde eine Shortlist von 50 Menschen und Organisationen ausgewählt, deren Ideen 2017 die Welt verbessern. Aus den drei Bereichen „Entrepreneure“, „Intrapreuneure“ und „Projekte & Organisationen“ werden Ende des Sommers 10 Gewinner  durch eine Jury ausgewählt.

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  • Spendensiegel erhöhen Spendenbereitschaft um durchschnittlich 10%

    Wie effektiv sind Spendenzertifikate? Ein Team um Maja Adena vom Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung (WZB) hat die Wirkung von Spendensiegeln in einem Experiment mit etwa 500 Teilnehmern untersucht. Das Ergebnis zeigt, wie lohnenswert die Investition in ein Siegel für eine Organisation sein kann. Teilnehmer, die bei einem Spendenaufruf der Björn Schölz Stiftung zusätzlich darüber informiert wurden, dass die Stiftung ein DZI-Spendensiegel trägt, spendeten durchschnittlich 10% mehr.

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Leseempfehlungen für Juli

  • Der Rest der Welt muss zusammenhalten  

    Nach Trumps Absage an das Pariser Klimaabkommen sind wir nun umso mehr in der Pflicht, uns für den Kampf gegen den Klimawandel einzusetzen. Brot für die Welt stellt CAN-Direktor Wael Hmaidan vor, der die Bedeutung aktiver Klimapolitik bei der Rettung der Welt sowie auch bei der Schaffung von Arbeitsplätzen erklärt. Umso wichtiger sind jetzt die Aktionen der G-20 Staaten, die sich diese Woche in Hamburg treffen; konkrete Zusagen werden erwartet.

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  • Kluge Philanthropie müssen wir nicht aus Amerika importieren

    Im ZEIT Interview mit Felix Oldenburg, dem Generalsekretär des Bundesverbands Deutscher Stiftungen, geht es um die Herausforderungen, die die Lage an den Anleihemärkte mit sich bringt sowie um die Anfälligkeit von Stiftung für Vorurteile und Populismus. Oldenburg meint unter anderem, dass Investments heutzutage zur Philanthropie gehören und veranschaulicht dies mit aktuellen Beispielen philanthropischer Investitionen. 

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  • Hohes Alter, aber nicht für alle: wie sich die soziale Spaltung auf die Lebenserwartung auswirkt

    Die durchschnittliche Lebenserwartung steigt global seit gut einem Jahrhundert kontinuierlich an und ist mittlerweile bei 71 Jahren angelangt. Unterschiede zeigen sich dabei jedoch zwischen verschiedenen Regionen und gesellschaftlichen Schichten. In diesem Artikel beschreibt der Bundesverband Deutscher Stiftungen den sozialen Status sowie das Bildungsniveau als die zwei entscheidenden Faktoren für die gesundheitliche Ungleichheit. Denn, „je niedriger der sozioökonomische Status, desto höher die subjektiv erlebte Stressbelastung.“

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  • Leben 4.0 fordert Gesellschaft und Politik heraus  

     „Mobilität, Kommunikation, Arbeitsprozesse, Lernen – die Digitalisierung dringt in alle Bereiche ein.“ Auf der politischen Agenda steht Digitalisierung bereits,  Unsicherheiten und Ängste dominieren jedoch noch den Diskurs. Bei der Jahreskonferenz des Rates für Nachhaltige Entwicklung kamen verschiedene Experten zu Wort, die unter anderem die Rolle von Digitalisierung beim lebenslangen Lernen und bei der beruflichen Ausbildung hervorhoben. Dabei stand auch die Frage nach der Kontrolle im Netz zur Debatte, denn „ohne das Vertrauen der Menschen in die neue Technologie könnten die damit verbundenen Änderungen nicht umgesetzt werden.“

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Leseempfehlungen für Juni

  • Spiegel Reportage: Was heißt schon arm?

    Was bedeutet es, in Deutschland arm zu sein? Dieser Frage geht die Spiegel Reportage von Florian Diekmann und Britta Kollenbroich auf den Grund und porträtiert Personen und Familien, die als „arm“ gelten. Dabei hinterfragen die Autoren, ob es angemessen ist, Armut an der Höhe des Einkommens zu messen. Das journalistische Stück wurde für den Grimme Online Award 2017 nominiert. Zu den Nominierten zählt übrigens auch das interaktive Comic „Ninette – Dünn ist nicht dünn genug“, das u.a. in Begleitung von Beyond Philanthropy entstanden ist.

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  • „Berliner Runde“ lobte die Agenda 2030

    Ende April traf sich die „Berliner Runde“ in der Hauptstadt. Die von Brot für die Welt und Misereor organisierte Podiumsdiskussion versammelte alle Generalsekretärinnen und -sekretäre bzw. Bundesgeschäftsführer der im Bundestag vertretenen Parteien, um über die  Agenda 2030 der Vereinten Nationen zu sprechen. Zum Beispiel wurde die Frage erörtert, wie eine wachsende Weltbevölkerung ernährt werden könne, ohne dabei die Umweltziele der Agenda 2030 zu verfehlen.

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  • Gewonnen – aber (noch) nicht gesiegt

    Die Bertelsmann Stiftung kommentiert den Sieg Emmanuel Macrons bei den Präsidentschaftswahlen in Frankreich. Der Autor Joachim Fritz-Vannahme begrüßt den Reformwillen des jungen Politikers, seine Offenheit gegenüber Deutschland und der EU. Gleichzeitig stehe Macron vor der Herausforderungen, die gespaltene Wählerschaft Frankreichs zu einen. Eine Umfrage der Bertelsmann Stiftung zeige, dass die politische Stimmung in Frankreich polarisierter und pessimistischer sei als in anderen europäischen Ländern.

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  • Dokumentation Deutscher StiftungsTag 2017

    Auch in diesem Jahr besuchte Beyond Philanthropy wieder den Deutschen SitftungsTag, Europas größtem Stiftungskongress. Die rund 1600 Teilnehmer trafen sich 2017 in Osnabrück, wo Ihnen drei Tage lang ein vielfältiges Programm zum Leitthema „Bildung“ geboten wurde. Der Bundesverband Deutscher Stiftungen stellt auf seiner Website eine Dokumentation des StiftungsTags bereit. Dort kann man verschiede Präsentationen zu den in Osnabrück abgehaltenen Veranstaltungen herunterladen.

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Leseempfehlungen für Mai

  • Zwei von drei Deutschen misstrauen selbstfahrenden Autos

    Die Mobilität der Zukunft ist das Thema einer im Auftrag der Bertelsmann Stiftung durchgeführten Umfrage. Unter Deutschen herrscht Einigkeit darüber, dass in 10 bis 20 Jahren selbstfahrende Autos, Busse und Bahnen genutzt werden, so die Ergebnisse der repräsentativen Umfrage. Trotz der zahlreichen potentiellen Vorteile, äußern 2/3 der Befragten jedoch Skepsis und Misstrauen gegenüber den neuen Technologien. 

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  • OECD: Umfrage zur die Rolle privater Philanthropie in der Entwicklung (Englisch)

    Die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) veröffentlicht die vorläufigen Ergebnisse der umfangreichen OECD-DAC-Umfrage zur globalen Rolle der privaten Philanthropie in der Entwicklung, die seit September 2016 durchgeführt wurde. Laut vorläufigen Ergebnissen beläuft sich die Höhe der Förderungen von mehr als 70 privaten Stiftungen weltweit auf 19,5 Milliarden US-Dollar in den Jahren 2013 bis 2015. Mit über 11,6 Milliarden US-Dollar an Fördermitteln ist die Bill und Melinda Gates Foundation die großzügigste Stiftung der Welt (60% der Gesamtmenge).

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  • Zebras reparieren, was Einhörner zerstören (Englisch)

    Jennifer Brandel, Mitbegründerin und CEO von Hearken, und Mara Zepeda, Mitbegründerin und CEO von Switchboard, schreiben über die derzeitige Verfassung der Start-up Kultur. Als Alternative zum etablierten Geschäftsmodell der „Einhörner“ schlagen die Autorinnen das Geschäftsmodell der „Zebras“ vor: profitable Unternehmen mit nachhaltigen Produkten und Dienstleistungen, die dem sozialen Wohl zugutekommen.

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  • Jahrestagung des UPJ-Netzwerks 2017

    Ende März fand die Jahrestagung des UPJ-Netzwerks statt. Unter dem Titel „CSR in einer Welt im Umbruch“ trafen sich über 300 Experten, Unternehmen und Non-Profit-Organisationen aus Politik, Wissenschaft, Netzwerken, Verbänden und Medien. Auch wir hatten die Möglichkeit, neue Produkte und Projekte vorzustellen. Eine kurze Zusammenfassung mit Fotos und weiteren Dokumentationen der Veranstaltung findet ihr hier.

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Leseempfehlungen für April

  • Corporate Human Rights Benchmark 2017 (Englisch)

    Im März dieses Jahres wurde das erste öffentliche Ranking von Menschenrechten in Unternehmen veröffentlicht. Die Studie ist das Ergebnis einer Kooperation zahlreicher Investoren und zivilgesellschaftlicher Organisationen. Das Benchmark umfasst 98 Unternehmen aus den sogenannten „high-risk“ Sektoren Agrar-, Bekleidungs- und Rohstoffindustrie. Analysekategorien sind Unternehmenssteuerung, Prozesse, Praktiken, Transparenz sowie die Reaktion auf Vorwürfe wegen Verstoßes gegen die Menschenrechte. Ziel ist, dass die Studie innerhalb weniger Jahre die 500 größten Unternehmen weltweit bewertet.

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  • World Happiness Report 2017 (Englisch)

    Anlässlich des Internationalen Tag des Glücks am 20. März veröffentlicht das Sustainable Development Solutions Network jedes Jahr den World Happiness Report. Europäische Staaten führen das Ranking an: An erster Stelle ist Norwegen, gefolgt von Dänemark, Island und der Schweiz. Alle diese Länder erzielen hohe Punktzahlen bei den Faktoren, die Freude und Zufriedenheit stärken: Fürsorge, Freiheit, Großzügigkeit, Ehrlichkeit, Gesundheit, Einkommen und gute politische Steuerung.

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  • Neues Gesetz zur CSR-Berichtspflicht im Bundestag verabschiedet

    Der Nachhaltigkeitsrat berichtet über das neue Gesetz des Bundestages, das die Regelungen zur CSR-Pflicht für große kapitalmarktorientierte Unternehmen verschärft. Es ist rückwirkend zum 1.1.2017 gültig. Der Artikel fasst die wichtigsten Änderungen des Gesetzes zusammen. Eine Neuerung besteht darin, dass Unternehmen die Wahl ihrer Berichtstandards offenlegen und begründen müssen. Eine Pflicht sich an anerkannte Rahmenwerke zu halten, wurde jedoch nicht eingeführt.

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  • Wirkliche Wirkung – Sollten wir unsere Wirksamkeit extern evaluieren lassen?

    Der Zweck einer externen Wirksamkeitsmessung ist das Thema dieses Blogbeitrags der Benckiser Stiftung Zukunft. Die Autorin Ute von Olz argumentiert, dass ein externer Wirkungsnachweis vor allem der gemeinnützigen Organisation selbst nützt –  und nicht etwa ihren Fördereinrichtungen. Die Analyse könne zeigen, ob ein Projekt die maximale Reichweite in der Zielgruppe erziele. Da die Wirkungsmessung jedoch mit hohen internen Kosten verbunden sei, sollten Organisationen einige Punkte beachten, auf die die Autorin im Weiteren hinweist.

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Leseempfehlungen für März

  • Kinderreport des Deutschen Kinderhilfswerks: Die Demokratiekompetenz der nächsten Generation

    In dem aktuellen Kinderreport des Deutschen Kinderhilfswerks liegt der Schwerpunkt auf der Demokratiekompetenz von Kindern und Jugendlichen in Deutschland. Außerdem wird das übergreifende Thema der Kinderrechte thematisiert. Unter anderem ist in dem Report zu lesen, dass ein Drittel der Erwachsenen skeptisch ist, ob sich zukünftige Generationen verantwortlich für unsere Demokratie einsetzen können und werden. Knapp zwei Drittel der Befragten trauen es Kindern und Jugendlichen hingegen zu, dass sie später Verantwortung für die Demokratie in Deutschland übernehmen.

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  • Soziale Investments: „When Impact Investing Is All About the People”

    Dieser Artikel diskutiert die Strategie der Fink Family Foundation, die die verschiedenen Formen des Kapitals einsetzen will, um die Welt positiv zu verändern. Außerdem werden in dem Artikel die verschiedenen Ansätze des Impact Investings und die neuesten Veränderungen in diesem Feld, zum Beispiel der Einfluss der neuen Generation (Millennials), vorgestellt. Auch der Ansatz eines gemeinsamen Impact Investings durch Kollaboration mit anderen Akteuren wird thematisiert.

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  • Das Ranking der Nachhaltigkeitsberichte 2015: Gutes CSR-Reporting ist messbar

    Anfang des Jahres wurde das Ranking der Nachhaltigkeitsberichte für 2015 im Auftrag des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales veröffentlicht. Der Bericht zeigt, dass immer mehr Unternehmen in Deutschland CSR-Berichte veröffentlichen. Positive Beispiele sind die größten deutschen Industrie- und Dienstleistungsunternehmen in der Textilindustrie. Allerdings, so das Fazit des Rankings, kann die Qualität der Nachhaltigkeitsberichte insgesamt deutlich gesteigert werden.

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  • Die globalen Trends seit zwei Jahrhunderten (Englisch)

    Ein kurzer Artikel des Business Insider UK stellt die Analyse des Wirtschaftswissenschaftlers Max Roser vor, der Daten zu globalen Trends auswertet. Sechs Graphiken bilden weltweite Entwicklungen über die letzten beiden Jahrhunderte in den Bereichen extreme Armut, Demokratie, Grundbildung, Impfungen, Alphabetisierung und Kindersterblichkeit ab. Insgesamt zeigen die Daten langfristige Verbesserungen: Während beispielsweise extreme Armut seit 1820 stark gesunken ist, konnte die Grundbildung kontinuierlich gesteigert werden.

    Eine ausführliche Zusammenfassung der Ergebnisse finden Sie hier. 

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Leseempfehlungen für Februar

  • Nachhaltigkeitstrends 2017 (Englisch)  

    SustainAbility identifiziert in diesem Bericht zehn Problemstellungen, die die Nachhaltigkeitsbewegung in den nächsten 12 Monaten beschäftigen werden. Hierbei werden besonders die Implikationen für den privaten Sektor berücksichtigt. Zum Beispiel werden Themen wie Globalisierungskritik oder die Zukunft der SDGs aufgearbeitet und präsentiert. Außerdem wird die Rolle von Unternehmen zur Lösung der globalen Herausforderungen hervorgehoben.

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  • Ein Impact Investing Fonds zur Förderung deutscher Sozialunternehmer (Englisch)

    Investment und Philanthropie werden oft als unterschiedliche Welten betrachtet. Auch deshalb ist die Möglichkeit des Impact Investing in Deutschland immer noch recht unbekannt, was es Sozialunternehmern erschwert, die nötigen Ressourcen zu mobilisieren. Daher haben FASE, Ashoka und weitere Akteure einen Vorschlag für einen Impact Investing Fund entwickelt, der die Bedeutung von Impact Investing in Deutschland steigern soll.

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  • Warum die Oxfam-Studie in die Irre führt

    Ein Kommentar im Handelsblatt kritisiert den OXFAM Bericht, da die Vergleiche, die darin aufgezeigt werden, plakativ seien und letztendlich der Debatte nicht dienten. Der Kommentar zeigt methodische Schwierigkeiten des Berichts auf und erklärt, dass es wichtiger wäre, das globale Vermögen effektiver zu verteilen, anstatt statistisch irrelevante Vergleiche aufzustellen.

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  • OXFAM: An Economy for the 99 Percent (Englisch)

    In dieser vieldiskutierten Publikation stellt OXFAM die globale Verteilung von Vermögen vor und gibt an, dass die acht reichsten Personen zusammen genauso viel Vermögen besitzen wie die ärmere Hälfte der Weltbevölkerung. Als Alternative schlägt die NGO ein alternatives Wirtschaftssystem vor, in dem Unternehmen und Einzelpersonen ihrer sozialen Verantwortung gerecht werden und gemeinsam mit der Politik gegen die Ungleichheit vorgehen. 

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Leseempfehlungen für Januar

  • Fragen und Antworten zum Thema unternehmensnahe Stiftungen

    In Deutschland gibt es rund 21.000 gemeinnützige Stiftungen, die mittlerweile ein wichtiger Teil der Zivilgesellschaft sind. Eine Gruppe innerhalb dieser vielen Stiftungen sind Stiftungen, die von Unternehmen, Unternehmensgründern oder deren Erben errichtet und gefördert werden. Durch die Beantwortung der am häufigsten gestellten Fragen gibt der Bundesverband auf dieser Website einen einführenden Überblick zum Thema unternehmensnahe Stiftungen.  

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  • 10 Vorhersagen für das Jahr 2017 (Englisch)

    Was erwartet uns im neuen Jahr? Die nesta Stiftung präsentiert auf dieser Website ihre Vorhersagen für 2017. Dabei geht es um Trends, soziale Bewegungen, und Technologien, die uns in den nächsten 12 Monaten begegnen könnten, wie zum Beispiel vegetarische Fleischprodukte oder soziales Engagement für Gesundheitsthemen. Die Stiftung möchte damit die Diskussion anregen und die Menschen inspirieren, sich in aktiv am Weltgeschehen zu beteiligen.

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  • Katastrophenhilfe durch Unternehmen (Englisch)

    Für Katastrophenschutzvorkehrungen muss deutlich weniger Geld aufgebracht werden als für Katastrophenhilfe. Deshalb argumentiert dieser Report, dass auch Unternehmen sich auf Katastrophen vorbereiten sollen, um den vollständigen Zyklus der humanitären Hilfe und des ökologischen und wirtschaftlichen Aufbaus effektiv unterstützen zu können. Außerdem bietet diese Publikation Hilfestellungen und Beispiele, wie relevante Fähigkeiten und Ressourcen des Unternehmens effektiv in den Disaster Management Zyklus integriert werden können.

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  • Nationaler Aktionsplan für Wirtschaft und Menschenrechte

    Ende Dezember 2016 hat die Bundesregierung den Nationalen Aktionsplan für Wirtschaft und Menschenrechte verabschiedet. Ziel ist die Umsetzung der Leitprinzipien der Vereinten Nationen für Wirtschaft und Menschenrechte. Erstmalig werden die Verantwortlichkeiten deutscher Unternehmen zur Wahrung der Menschenrechte in einem festen Rahmen verankert, um die menschenrechtliche Lage entlang der Liefer- und Wertschöpfungskette zu verbessern. 

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