Archiv 2018

Hier können Sie unsere Leseempfehlungen, die wir im Laufe des Jahres 2018 mit Ihnen teilen, nachlesen.

Leseempfehlungen für Dezember

  • Die Jobs von morgen?

    In einem Interview mit dem change Magazin berichtet Zukunftsforscherin Cornelia Daheim, wie die Digitalisierung die Arbeitswelt verändern wird. Daheim betont unter anderem, dass der Arbeitsmarkt sich stärker polarisieren wird. Da Maschinen immer mehr Tätigkeiten übernehmen, steigt zukünftig die Nachfrage nach Tätigkeiten mit vergleichsweise niedriger oder sehr hoher Qualifikation. Wie Arbeitnehmer auf diese Entwicklungen reagieren können, erfahren Sie hier.

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  • Google investiert in ein Haus für soziales Engagement in Berlin

    Die Pläne von Google, in Berlin-Kreuzberg einen Campus für Start-ups zu errichten, sind am Protest der Zivilgesellschaft gescheitert. Das Unternehmen kündigt nun an, dass im ehemaligen Umspannwerk ein Haus für soziales Engagement entstehen wird. Google investiert in den kommenden fünf Jahren rund 14 Millionen Euro. Dieser Beitrag von tbd* fasst die Ereignisse zusammen.

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  • Über Fehler reden

    Bei sogenannten „FuckUp Nights“ sprechen ehemalige Gründerinnen und Gründer im gegenseitigen Austausch über ihre gescheiterten Projekte. Bei Stiftungen ist dieses interaktive Format nicht verbreitet. Der Bundesverband Deutscher Stiftungen hat nun erstmals eine solche „FuckUp Night“ veranstaltet, bei der sich Journalisten und Stiftungsvertreter über Fehler und Scheitern austauschten.  Über den Mehrwert dieser Erfahrung lesen Sie in diesem Beitrag des Bundesverbandes.

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  • Digitalisierung und Corporate Citizenship

    Am 30. Oktober haben wir am gemeinsamen Workshop von ZiviZ im Sitfterverband, Boehringer Ingelheim und der Bertelsmann Stiftung in Berlin teilgenommen. Hier haben wir unser Wissen zu der Frage geteilt, wie Unternehmen digitale Tools für die Steigerung ihrer Corporate Citizenship-Aktivitäten nutzen können. Dieser Blog-Beitrag von ZiviZ fasst die Themen und Ergebnisse des Workshops zusammen.

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Leseempfehlungen für November

  • Weltklimarat veröffentlicht Sonderbericht zum Klimawandel

    Für DIE ZEIT kommentiert Nick Reimer den Sonderbericht des Weltklimarats IPCC. Demzufolge erleben wir bereits die Folgen der globalen Erwärmung um 1 Grad Celsius. Laut Bericht seien die wetterbedingten Konsequenzen eines Anstiegs der globalen Temperatur um 1,5 Grad Celsius noch beherrschbar. Aktuelle Untersuchungen auf Basis der gegenwärtigen Emissionen zeigen jedoch, dass diese Schwelle bereits zwischen 2030 und 2052 erreicht werden könnte.

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  • Populistische Ansichten finden mehr Zustimmung in der politischen Mitte

    Ein Jahr nach der Bundestagswahl hat die Bertelsmann Stiftung in Zusammenarbeit mit dem Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung erneut die Haltung der deutschen Bevölkerung gegenüber populistischen Äußerungen untersucht. Demnach ist jeder achte Wahlberechtigte derzeit populistisch eingestellt und verortet sich gleichzeitig in der politischen Mitte. 2017 war es noch etwa jeder neunte Wahlberechtigte.

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  • Was privates Vermögen bewirken kann – Tipps von Ise Bosch

    In diesem Gastbeitrag für den Tagesspiegel erläutert Ise Bosch, Enkelin des Industriellen Robert Bosch, Gründerin und Philanthropin, ihre Haltung zu Reichtum und gibt Tipps zu privaten Förderungen. Bosch rät, Zwecke zu wählen, mit denen man persönlich verbunden ist. Außerdem habe sie gelernt, dass langfristige Förderungen, die mit zunächst kleinen Fördersummen starten, den Aufbau einer vertrauensvollen Förderpartnerschaft stärken.

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  • Die Zukunft der Philanthropie

    Im Gespräch mit dem Bundesverband Deutscher Stiftungen erläutert James Alexander die Ergebnisse des weltweit größten offenen Workshops zur Zukunft der Philanthropie, der letztes Jahr in neun Sitzungen stattfand. Der Direktor des „Future Agenda“ Teams benennt drei entscheidende Faktoren, die den Sektor verändern werden: Macht, Wissen und Vertrauen. Welche zukünftigen Entwicklungen hinter diesen Faktoren stehen, lesen Sie in diesem Interview.

     

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Leseempfehlungen für Oktober

  • Bürgerstiftungen in Italien und Rumänien

    In Europa existieren derzeit 690 Bürgerstiftungen. Der Bundesverband Deutscher Stiftungen berichtet nun über die Entwicklung der Bürgerstiftungen in Italien und Rumänien. Anja Böllhoff, Leiterin der European Community Foundations Initiative, spricht sich für die europaweite Vernetzung lokaler Projekte aus, damit vielversprechende Ansätze und Ideen über nationale Grenzen hinweg wirken können.

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  • Der Sportartikelhersteller Nike bezieht Stellung?

    Colin Kaepernick, US-amerikanischer Footballstar, ist Testimonial der neuen Werbekampagne von Nike. Diese Entscheidung des Sportartikelherstellers hat weltweit für Aufsehen gesorgt. 2016 löste Kaepernick eine Welle politischen Protests gegen Rassismus im Football aus, als er während der Nationalhymne vor der amerikanischen Flagge kniete statt zu stehen. Zahlreiche Spieler schlossen sich seinem Beispiel an. Der Blogbeitrag von GoodJobs diskutiert, ob Nikes Kampagne nur ein kalkulierter Marketingerfolg ist oder ein wirkungsvolles Zeichen gegen Diskriminierung setzt.

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  • Jeff Bezos spricht über sein philanthropisches Engagement

    Jeff Bezos, Gründer und Geschäftsführer des Online-Versandhändlers Amazon, hat nun erstmals die langfristigen Pläne und Ziele seines philanthropischen Engagements offen gelegt. Bezos möchte rund zwei Milliarden US-Dollar für die Versorgung von obdachlosen Familien bereitstellen. Darunter fällt z.B. der Aufbau eines Netzwerks von Schulen, die mit dem Montessori-Bildungskonzept arbeiten, um Kinder aus einkommensschwachen Familien zu fördern.

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  • Gates Stiftung veröffentlicht zweiten „Goalkeepers Report“

    Im letzten Jahr veröffentlichte die Bill & Melinda Gates Foundation erstmals den „Goalkeepers Report“. Anhand der Sustainable Development Goals der Vereinten Nationen bewertet die Studie die Fortschritte bei der Bekämpfung von Krankheiten und Armut. Diese zweite Analyse warnt nun vor einem dramatischen Anstieg der Armut in Subsahara-Afrika, von dem insbesondere Nigeria und die Republik Kongo betroffen sind.

    Die Studie ist auf Deutsch hier abrufbar.

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Leseempfehlungen für September

  • Status: „Es ist kompliziert“ – Transparenz bei privaten Stiftungen (englisch)

    In seinem Artikel für The Foundation Review untersucht Bob Reid, Geschäftsführer der JF Maddox Foundation, wie US-amerikanische private Stiftungen das Thema Transparenz behandeln. Gegenüber der Öffentlichkeit präsentieren sich private Stiftungen eher zurückhaltend. Von einem hohen Maß an Transparenz und enger Zusammenarbeit profitieren hingegen strategische Partnerschaften mit geförderten Organisationen, die die Kernziele der Stiftung widerspiegeln.

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  • Fünf Lehren aus dem deutschen Philanthropie-Sektor (englisch)

    Im Anschluss an unsere Kooperation mit GrantBook zum Thema Digitalisierung beim Deutschen StiftungsTag im Mai 2018, berichtet James Law, verantwortlich für Partner & Relationship Management bei GrantBook, über seine Erlebnisse. Unter anderem habe unser gemeinsamer Workshop gezeigt, dass Stiftungen konkrete Strategien entwickeln sollten, um zu verstehen, auf welche Weise sie in ihrem Bereich von der Digitalisierung profitieren können.

    Weitere Informationen: Unser Podcast mit James Law (englisch)

     

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  • Der Wert einer positiven Unternehmenskultur

    In ihrem Gastbeitrag für die Bertelsmann Stiftung fasst Sarah Bachmann von Dale Carnegie Deutschland die Ergebnisse einer aktuellen Studie zusammen, die die Bedeutung von Unternehmenskultur international vergleicht. In den USA bezeichnen etwa ein Fünftel aller befragten Führungskräfte ihre Unternehmenskultur als hervorragend. Das Stimmungsbild unter deutschen Führungskräften fällt hingegen bescheiden aus. Nur jeder Fünfte bestätigt, dass die eigene Unternehmenskultur tatsächlich ausreichend umgesetzt wird.

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  • Digitalisierung gegen Vereinssterben im ländlichen Raum

    Fast jeder vierte Verein in Dörfern und kleinen Gemeinden verzeichnet einen Rückgang der Engagiertenzahlen. Seit 2006 haben sich rund 15.500 Vereine im ländlichen Raum aufgelöst. Demgegenüber werden mehr Vereine in dichter besiedelten, städtischen Gebieten gegründet. Eine Studie im Auftrag der Förderinitiative „digital.engagiert“ veröffentlicht aktuelle Zahlen zum Vereinssterben in Deutschland und diskutiert, wie die Digitalisierung genutzt werden kann, um diesen Trend zu stoppen.

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Leseempfehlungen für Juli

  • Von den Schwierigkeiten Fuß zu fassen

    Rund 70% aller befragten internationalen Studierenden geben an, nach dem Abschluss in Deutschland bleiben zu wollen. Doch nur den wenigsten gelingt dieser Schritt. Denn die Zugangshürden zum deutschen Arbeitsmarkt sind immer noch zu hoch für viele internationale Studienabsolventen. Monika Goetsch berichtet im Merton Online-Magazin des Stifterverbands von Möglichkeiten und Bedingungen, diesen Umstand zu verbessern.

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  • Soziale Durchmischung auf dem Abstieg?

    Im gemeinsamen WZB-Discussion Paper „Wie brüchig ist die soziale Architektur unserer Städte?“ untersuchen Marcel Helbig und Stefanie Jähnen die räumlich ungleiche Verteilung der Wohnstandorte verschiedener Bevölkerungsgruppen in 74 deutschen Städten. Eines der Kernergebnisse ist demnach, dass die Segregation vor allem in jenen Städten angestiegen ist, wo mehr Familien mit Kleinkindern (unter 6 Jahren) leben. Zu allen anderen Schlussfolgerungen und den Details der Studie lesen Sie hier mehr:

     

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  • Zur Lage der türkischen Zivilgesellschaft

    Anlässlich der zugunsten Recep Tayyip Erdogans und der AKP entschiedenen Wahlen in der Türkei am vorletzten Juniwochenende lohnt ein Blick auf die türkische Zivilgesellschaft. Schon vor der Bestätigung für eine weitere Amtszeit Erdogans mit zusätzlichem Machtausbau seiner Staatspräsidentschaft gestaltete sich die Lage wenig hoffnungsvoll: Es regiere ein „Klima der Angst“,  bilanzierte vor diesem Hintergrund die Deutsche Welle. Laut Amnesty International wurden demnach mehr als 1300 Vereine und Stiftungen per Notstandsdekret geschlossen – mit sich zuspitzender Tendenz.

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  • Neue Ära der Startups?

    Nils Wischmeyer berichtet in „Start-Up statt Stiftungen“ von einem Ruck, der durch die Stiftungswelt geht. Bürokratie und Niedrigzinsen machen den Stiftungen heutzutage zu schaffen. Wie Erman Tanyilfiz seine Stiftung erfolgreich aufbaute und wie sich die Folgegenerationen möglicherweise in Zukunft philanthropisch und sozial engagieren werden, wird im folgenden Artikel der Süddeutsche Online-Zeitung aufgegriffen.

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Leseempfehlungen für Juni

  • Gemeinnützige Organisationen als Erfolgsfaktor für Arbeitsmarktintegration

    In der neuen ZiviZ-Studie „Arbeitsmarktintegration – Erfolgsfaktor Zivilgesellschaft“ – gemeinsam herausgegeben vom Stifterverband und der JPMorgan Chase Foundation – wird nun auf Basis von Datenauswertungen des statistischen Bundesamtes sowie repräsentativer Organisationsbefragungen erstmals konkret beziffert, wie viele gemeinnützige Organisationen an der Arbeitsmarktintegration aktiv beteiligt sind. Darüber hinaus stellt sie deren unterschätzte Kraft heraus. Denn sie spielen sowohl als Arbeitgeber als auch als Vermittler in Arbeit eine quantitativ und qualitativ bislang unterbewertete Rolle. Vereine, aber auch Stiftungen, gemeinnützige GmbHs und Genossenschaften prägen den deutschen Arbeitsmarkt strukturell, so die zentralen Ergebnisse der Studie.

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  • Wie mit Zeitkonten die lokale Gemeinschaft gestärkt wird

    Bei unserer Beratungsarbeit bei Beyond Philanthropy befassen wir uns in einem unserer häufig behandelten Themenfelder rund um das „Altern“ wiederkehrend mit der Frage, wie die Zivilgesellschaft dazu beitragen kann, dass ältere Menschen glücklich und selbstbestimmt – bestenfalls in ihren gewohnten Strukturen – leben können. Der aktuelle Artikel „Zusammenhalt per Zeitkonto“ der Enorm stellt ein bewährtes Konzept der Genossenschaft „Kiss“ („Keep it simple and small“) vor, die im Schweizer Ort Zug Nachbarschaftshilfe via Zeitkonten auf Freiwilligenbasis vermittelt. Wie genau das funktioniert, kann hier nachgelesen werden:

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  • Learning from American Stiftungsrecht

    Der Generalsekretär des Bundesverbands deutscher Stiftungen Felix Oldenburg spricht sich in seinem kürzlich erschienenen Artikel „Vorbild Gates-Stiftung“ der ZEIT für ein offeneres rechtliches Korsett für gemeinnützige Stiftungen auch im deutschen Sektor aus. Die US-Amerikanische Bill And Melinda Gates Foundation gilt als größte Stiftung weltweit. In seinem Plädoyer erklärt Oldenburg, wie man gleich dreifach von der Arbeit der gemeinnützigen Stiftung lernen kann.

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  • Glücklich am Arbeitsplatz?

    Eine 30-minütige ARTE-Dokumentation „Faire Arbeit, gerechter Lohn“ zeigt auf, wie motivierte Mitarbeiter und faire Löhne möglich sein können. Als Fallbeispiel dient hier unter anderem das Berliner Start-Up „Einhorn Kondome“, das mit transparenter Bezahlung und flexiblen Arbeitszeiten sowie einem offenen und kollegialen Firmenklima die Arbeitszufriedenheit seiner Angestellen positiv beeinflusst.

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Leseempfehlungen für Mai

  • Was es mit dem „Fred-Konzept“ auf sich hat

    Kai Praum berichtet in seinem Artikel „CSR-Konzept: Klarer Rahmen, flexible Optionen“ über den schrittweisen Etablierungsprozess eines CSR-Programms bei der Creditplus Bank und liefert damit ein anschauliches Praxis-Beispiel aus dem CSR-Bereich. 

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  • Corporate Volunteering – but how?

    Knapp 60 Mittelständische Unternehmen haben sich an der UPJ-Praxis-Studie „Corporate Volunteering in Deutschland“ mit ihrem Erfahrungswissen beteiligt, um Fragen nach den richtigen Rahmenbedingungen, Strategien und Modellen der Corporate Volunteering-Praxis auf den Grund zu gehen. Auch unser Team beschäftigt sich bei der Ausarbeitung von CSR-Strategien mit verschiedensten CV-Ansätzen als ein wichtiges Tool des gesellschaftlichen Engagements von Unternehmen. Worauf es ankommt, was in Deutschland gängige Praxis ist, kann in der vorliegenden Studie nachgelesen werden.

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  • Kulturelle Vielfalt als Innovationstreiber

    Die kürzlich veröffentlichte Bertelsmann-Studie „Faktor Vielfalt – Die Rolle kultureller Vielfalt für Innovationen in Deutschland“ stellt auf Grundlage von empirischen Studien einen leicht positiven Zusammenhang zwischen kulturell vielfältig zusammengesetzten Teams in Unternehmen und einem erhöhten Maß an Kreativität und Innovationspotenzial fest. Dabei spielen vor allem verschiedene Erfahrungen, Denkmuster und Interpretationskontexte eine wichtige Rolle. Unsere Arbeit bei Beyond Philanthropy zeigt immer wieder, dass sich einhergehend mit einem Trend steigender Anforderungen an das Innovationspotenzial von Unternehmen die Förderung von kultureller Vielfalt als wichtiger Schlüsselfaktor – nicht nur für den Corporate Sector – erweist.

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  • Digitale Helden der Schule

    Ganz im Zeichen der re:publica-Konferenz in der vergangenen Woche berichtet der Social Impact Lab-Stipendiat und Gründer des Medienkompetenz-Projekts „Digitale Helden“ Jörg Schüler über die zunehmenden Schwierigkeiten der heranwachsenden Schulgenerationen im Umgang mit digitalen Medien. Oft herrsche seitens der Eltern und pädagogischen Fachkräfte eine gewisse Ahnungslosgikeit und es würden in der Folge zu wenig Maßnahmen ergriffen, um den heranwachsenden „Digital Natives“ Orientierung und einen sicheren Umgang mit den neuen Kommunikationsmöglichkeiten wie WhatsApp, Facebook und Co. zu vermitteln. Das Programm „Digitale Helden“ greift ein Problem auf, das auch im gemeinnützigen Sektor zunehmend Beachtung findet und auch unser Team bei Beyond Philanthropy immer stärker bei seiner Arbeit beschäftigt.

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Leseempfehlungen für April

  • Wie das Gemeinnützigkeitsrecht politisches Engagement erschwert

    Eine empirische Studie der Allianz „Rechtssicherheit für politische Willensbildung“ e. V. – gefördert von der Otto Brenner Stiftung (OBS) – untersuchte vor kurzem die Anwendung des Gemeinnützigkeitsrechts in Deutschland. Es zeigt sich, dass Finanzämter gleiche Fälle verschieden beurteilen und die Gemeinnützigkeit vieler Projekte nicht anerkennen. Ursachen dafür liegen vor allem in der Abgabenordnung und dem Anwendungserlass, welche „diese Unterschiede systematisch produzieren“. Um in Zukunft Rechtssicherheit für zivilgesellschaftliche Initiativen zu gewährleisten, liefert das Arbeitspapier abschließend Handlungsempfehlungen für die politischen Entscheidungsträger.

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  • Warum Stiftungen den Journalismus stärker fördern sollten

    In Zeiten von Social Media und Echtzeit-Nachrichten auf das Smartphone hat es der Journalismus nicht leicht. Dies zeigt sich nicht zuletzt in Form des steigenden Werbeaufkommens deutscher Tageszeitungen. Ein aktueller Beitrag im Autoren-Blog Carta beschäftigt sich mit der Frage, welche Rolle Stiftungen in dieser Situation zukommen sollte. Unter anderem argumentiert Lutz Frühbrodt, dass Förderpreise kein geeignetes Mittel sind, um den Journalismus zu retten, und zeigt Alternativen auf. Außerdem erklärt der Autor, warum er für journalistische Start-Ups auf Non-Profit-Basis die besten Förderchancen sieht.

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  • Bürokratie, Niedrigzins, Digitalisierung: Stiftungen im Umbruch

    Eine aktuelle Pressemitteilung des Bundesverbandes Deutscher Stiftungen liefert einen Überblick über die Entwicklungen im Stiftungssektor während des vergangenen Jahres. Zwar stimmen ein Wachstum von 2,1 Prozent für 2017 sowie satzungsgemäße Ausgaben in Höhe von 4,3 Mrd. Euro pro Jahr optimistisch für die Zukunft, jedoch mahnt der Bundesverband die deutsche Politik zu einer Stiftungsreform, um den wachsenden Anforderungen an eine flexible Stiftungsarbeit auch weiterhin gerecht werden zu können.

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  • Ein Ansporn für die Mitarbeiter  

    Unsere Erfahrungen sowie aktuelle Untersuchungen zeigen, dass die Erwartungen an die Corporate-Citizenship-Aktivitäten von Unternehmen stetig steigen. Ein kürzlich erschienener Artikel in der Süddeutschen Zeitung erklärt, wie Firmen gesellschaftliche Probleme angehen und dabei gleichzeitig das ehrenamtliche Engagement ihrer Mitarbeiter unterstützen können, so dass am Ende alle Akteure profitieren. Verdeutlicht wird dies anhand von Münchner Unternehmen wie Knorr-Bremse, BMW oder Siemens.

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Leseempfehlungen für März

  • Zehnter Jahresbrief von Bill & Melinda Gates

    Mitte Februar veröffentlichten Bill und Melinda Gates ihren Jahresbrief. Es ist bereits das zehnte Mal seit 2008, dass sie darin über ihre Gedanken, Gefühle und Ziele rund um die Gates Foundation und ihr philanthropisches Engagement berichten. Zur Feier dieses Jubiläums beantworten Bill und Melinda in der aktuellen Ausgabe die zehn schwierigsten Fragen, welche sie rund um ihre Aktivitäten erreichen. Außerdem erklären sie, warum sie optimistisch in die Zukunft blicken und was sie antreibt, weiterzumachen.

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  • Impulse zur intersektoralen Zusammenarbeit

    In einem aktuellen Thesenpapier widmet sich betterplace lab der Frage, wie die Zusammenarbeit zwischen digitalen Projekten, Wohlfahrtsverbänden, Kommunen und der Verwaltung in Zukunft besser gelingen kann. Dazu werden zunächst die bisherigen Probleme sektorenübergreifender Zusammenarbeit untersucht, um im Anschluss Lösungsvorschläge aufzuzeigen. Außerdem beleuchtet die Publikation mögliche Synergieeffekte, die durch solche Kooperationen ermöglicht werden. Ziel des Impulspapiers ist es, das gegenseitige Verständnis zu erhöhen und so intersektorale Kooperationen in Zukunft zu erleichtern.

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  • In Evaluation investieren – Es lohnt sich

    In der aktuellen Ausgabe des Magazins Stiftung & Sponsoring erläutern unsere Kollegen Michael Alberg-Seberich und Anna Wolf anhand der Partnerschaft der Mondelēz International Foundation mit der gemeinnützigen Organisation „Klasse2000 – Stark und gesund in der Grundschule“ warum es sich für Förderer lohnt, in externe Evaluation zu investieren. Herausgekommen ist ein lesenswerter Artikel, der zeigt, dass beide Seiten von einer Evaluation profitieren. Unter den richtigen Voraussetzungen kann sie sogar als Beschleuniger in Sachen Akzeptanz, Kommunikation, Wachstum und vor allem  gesellschaftliche Wirkung dienen.

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  • Gute und schlechte Hilfe [Englisch]

    Eine aktuelle Studie von nesta und OSCA beschäftigt sich mit der Frage, was „gute Hilfe“ von „schlechter Hilfe“ unterscheidet. Die Autoren erklären, warum es entscheidend ist, wie wir andere in schwierigen Situationen unterstützen. Während „gute Hilfe“ das Selbstvertrauen stärkt und Menschen zum Handeln anregt, kann „schlechte Hilfe“ genau das Gegenteil bewirken. Im Mittelpunkt der Publikation steht die Frage, wie Sinnhaftigkeit und Selbstvertrauen das Ergebnis von Hilfsprojekten beeinflussen. Darüber hinaus enthält die Studie eine Liste von mehr als 80 Beispielen für „gute Hilfe“ im gesamten Vereinigten Königreich.

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Leseempfehlungen für Februar

  • Philanthropie und die digitale Gesellschaft [Englisch]

    Kürzlich veröffentlichte Lucy Bernholz vom Stanford University Center on Philanthropy and Civil Society ihre neunte alljährliche Prognose unter dem Titel “Philanthropy and Digital Civil Society: Blueprint 2018”. Darin gibt sie einen Überblick über aktuelle Themen, schaut zurück auf das Jahr 2017 und riskiert einen Blick in die Zukunft. Als Folge der steigenden digitalen Abhängigkeit unserer Gesellschaft, befasst sich diese Ausgabe noch intensiver mit Philanthropie im Kontext der Digitalisierung. Dies zeigt sich auch im „Buzzword Watch“, in welchem Bernholz Schlagworte vorstellt, die 2018 den Sektor bestimmen werden.

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  • Digitalisierung im Non-Profit-Sektor

    Genau wie Unternehmen sehen sich auch Non-Profit-Organisationen mit den Chancen und Herausforderungen der Digitalisierung konfrontiert. Zum einen bietet die rasant voranschreitende Entwicklung zahlreiche Möglichkeiten, die Arbeit effektiver zu gestalten. Zum anderen besteht die Gefahr, nicht mit dem Tempo Schritt halten zu können und letztendlich auf der Strecke zu bleiben. Eine Studie des betterplace lab untersuchte nun, wie Non-Profit-Organisationen für die Digitalisierung aufgestellt sind. 

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  • Einblick in die Köpfe des Nachwuchses

    Was denken junge Menschen zu Themen wie Nachhaltigkeit, Politik und Engagement? Einen guten Eindruck davon vermittelt die aktuelle Untersuchung im Auftrag des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB). Unter dem Motto „Zukunft? Jugend fragen!“ wurden in einem partizipativen Verfahren über 1.000  Jugendliche und junge Erwachsene selbst zu „Forschenden“. Das Ergebnis ist eine 68-seitige Studie, die interessante Einblicke in den Alltag und die Einstellungen junger Menschen liefert.

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  • Effektiver Altruismus als Zukunftstrend?

    Gibt es bessere Wege, Gutes zu tun? Wenn es nach der stetig wachsenden Zahl der sogenannten „effektiven Altruisten“ geht, kann die Antwort auf diese Frage nur „Ja!“ lauten. Neben Empathie steht bei ihrem Engagement vor allem der Pragmatismus im Vordergrund. Statt einfach nur zu spenden, wägen effektive Altruisten sorgfältig ab, wo ihr Geld den größtmöglichen Nutzen erzielt. Das Ergebnis ist eine stark statistikbasierte Form der Philanthropie, die vor allem unter jungen Leuten immer größeren Zuspruch findet.

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Leseempfehlungen für Januar

  • Wirkungsvolle Ideen für große Philanthropen [Englisch]

    Im Dezember verkündete die MacArthur Foundation den Gewinner ihrer 100&Change Challenge. Die ausgeschriebene Fördersumme in Höhe von insgesamt 100 Millionen USD geht an das International Rescue Committee und den Sesame Workshop, eine Initiative, die Programme zur frühkindlichen Entwicklung von syrischen Flüchtlingskindern entwickelt. Insgesamt 1.904 Bewerbungen gingen bei der Stiftung ein, unter denen neben dem finalen Gewinner auch viele weitere Ideen herausstachen. Diese hat die MacArthur Foundation in einer Datanbank gesammelt und gemeinsam mit The Center For High Impact Philanthropy in einer Broschüre aufbereitet.

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  • Einblicke in Kanadas Philanthropie-Sektor [Englisch]

    Im Gespräch mit Stronger Philanthropy teilt Michael Alberg-Seberich seine Sicht auf den kanadischen Philanthropie-Sektor, den er während seines sechsmonatigen Sabbaticals vor Ort erforscht hat. Dabei zeigt er vor allem die Unterschiede zum deutschen Sektor auf und geht näher auf das Thema Vital Signs – eine digitale Methode, um Bürgerstiftungen partizipativer zu gestalten – ein. Dieser Podcast ist ein Vorgeschmack auf unsere Kampagne „Learnings from Canada“, mit der wir Ihnen Anfang 2018 mehr über die Erkenntnisse aus Michael Alberg-Seberichs Zeit in Kanada berichten werden. 

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  • UN-Leitprinzipien für Wirtschaft und Menschenrechte

    Teil von CSR ist es auch, als Unternehmen die Menschenrechte in sämtlichen Bereichen zu achten und auf bestehende Probleme hinzuweisen. Daher haben die UN im Rahmen der Human Rights Reporting and Assurance Frameworks Initiative (RAFI) einen Berichtsrahmen erstellt, der Unternehmen durch zentrale Leitprinzipien dabei hilft, über ihre Menschenrechtsstrategien, -prozesse und –ergebnisse aussagekräftig zu berichten. Seit Dezember sind diese Leitprinzipien nun auch auf Deutsch erhältlich.

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  • Erfolgreich integrieren

    Die Integration der in Deutschland lebenden Geflüchteten stellt eine der zentralen gesellschaftlichen Herausforderungen unserer heutigen Zeit dar. Neben zivilgesellschaftlichen Akteuren können auch Unternehmen einen wichtigen Teil dazu beitragen, dass diese Aufgabe gelingt. Vor allem bei der Integration in den Arbeitsmarkt sind die Unternehmen gefragt. Ein neues Online-Portal der Bundesagentur für Arbeit sowie mehrerer Wirtschaftsverbände erleichtert interessierten Unternehmen seit Dezember die Integration von Geflüchteten durch hilfreiche Tipps und inspirierende Praxisbeispiele.

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