Wie Dänemark ein Vorreiter für 21st Century Skills geworden ist

Jeppe Bundsgaard, Professor an der Danish School of Education in Kopenhagen, im Interview über die Vorreiterrolle Dänemarks im Bereich der 21st Century Skills - Teil 2 unserer Interview-Reihe zum Nationalen Bildungsforum 2020.

Darum geht es im Interview: 21st Century Skills in Dänemark

Dänemark ist Vorreiter, wenn es um den Einsatz von digitaler Technologie in Schulen geht und ebenso ein Pionier mit Blick auf die 21st Century Skills. Hier hat man schon frühzeitig erkannt, dass Schüler*innen befähigt werden müssen, aktiv an der Gesellschaft teilnehmen zu können. Das hat in Dänemark zu Lehrplanreformen geführt. Die Fähigkeiten für das 21. stehen jedoch nicht in Widerspruch zum 20. Jahrhundert, stattdessen sollte man sie sich vielmehr als Kontinuum vorstellen. So konzentrierte man sich in Dänemark schon früh darauf, Schüler*innen auf ihre Leben nach der Schule vorzubereiten. Die 21st Century Skills bieten nun ein Konzept, das die Diskussion zu diesem Thema vorantreibt. Das Interview wurde in englischer Sprache gehalten.

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Über Jeppe Bundsgaard

Jeppe Bundsgaard, Professor an der Danish School of Education in Kopenhagen, verantwortet in Dänemark die ICIL-Studie („International Computer and Information Literacy Study), bei der dänische Schüler*innen im vergangenen Herbst sehr gut abschnitten. Seine Spezialgebiete sind: innovativer Unterricht, digitales Lernen, Lehrplanforschung und Leistungsvergleiche. Bundsgaard hat eine Curriculum-Theorie entwickelt (Prototypical Situation Oriented Curriculum Logic) und ist an verschiedenen Projekten beteiligt, in denen Schüler*innen lernen, lebensnahe Probleme mit digitalen Instrumenten zu lösen.

Über das Nationale Bildungsforum

Das Nationale Bildungsforum versammelt einmal jährlich Expert*innen der deutschen Bildungs- und Schullandschaft in Wittenberg, die sich dort zu zentralen Fragen und Herausforderungen von Schule und Bildung in einem geschützten Rahmen austauschen können. Es wird von der gemeinnützigen Wider Sense TraFo gGmbH in Kooperation mit der Evangelische Akademie Sachsen-Anhalt in Wittenberg organisiert und von namhaften Stiftungen wie der Stiftung Mercator und der Robert Bosch Stiftung als Partnerinnen unterstützt.

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